Wozu dieses Blog?

Ich habe es lange nicht verstanden und stelle mir die Frage noch immer selbst: Wozu bloggen? Was nützt es mir? Wem nützt es etwas? Wieso soll ich meine Freizeit dazu aufwenden, einen Blog zu füllen?
Nach langem Überlegen und Diskutieren habe ich nur eine Möglichkeit gefunden das Phänomen Blog zu verstehen: Indem ich selbst ein Blog schreibe. Auch Facebook, Twitter und WhatsApp habe ich mit dieser Methode verstanden, auch wenn ich diese nach wie vor nicht oder nur eingeschränkt verwende. Zurück zum Phänomen Blog: Es ist nicht neu, denn der erste deutschsprachige Blog wurde im Jahr 1996 veröffentlicht, also vor fast 20 Jahren. Heute hat bereits jeder 12. deutsche Internetnutzer sein eigenes Blog! Weltweit wird die Anzahl der Blogs auf über 170 Millionen geschätzt (1). Entsprechend breit ist das Angebot zu unterschiedlichsten Themen wie Sport, Koch- und Backrezepte, Reisen, Fotografie, Lifestyle u.v.m.. Kein Wunder, gibt es doch mittlerweile eine unüberschaubare Vielfalt an kostenlosen Anbietern, die ein schnelles Einrichten durch Auswahl von vorgefertigten Layouts ermöglichen. Darüber hinaus können Leser von mehreren Blogs diese in speziellen Feed-Readern abonnieren. Dadurch sehen sie immer sofort, ob es in Ihren Lieblingsblogs neue Beiträge gibt.
Nun gehöre ich also auch zum Kreis der Blogger. Ohne langes Suchen nach möglichen Anbietern habe ich mich für Google entschieden. Das Erstellen funktioniert in wenigen Minuten und auch ein geeignetes Design habe ich schnell gefunden. Die über 900 auswählbaren Gadgets habe ich nicht alle durchsucht, die für mich wichtigsten habe ich aber schon gefunden. In meinem Blog geht es mir nicht darum, wissenschaftlich fundierte, sauber recherchierte Inhalte wiederzugeben. Mir ist vielmehr daran gelegen, meine eigenen Gedanken zu speziellen Themen mit Euch zu teilen und zu diskutieren. Welche Themen das genau werden? Ich weiß es selbst noch nicht. Außer: Es gibt zahlreiche Problemstellungen im Alltag, für die ich zeitaufwendig über Foren, Blogs, Bücher und Zeitschriften eine Lösung suchen muss und bei denen ich mir denke: Ich bin doch nicht der erste mit diesem Problem. Vielleicht kann ich aber anderen helfen, diese Probleme schneller zu lösen, indem ich die für mich gefundene Lösung hier in meinem Blog niederschreibe. Wie oft ich hier letztendlich einen Beitrag veröffentliche, ob Bloggen zu meinem neuen Hobby wird, welche Themenschwerpunkte sich herauskristallisieren und ob dieses Blog überhaupt irgendwen interessiert, werden die kommenden Wochen und Monate zeigen.

Quellen und Verweise: